Rechtliches
Datenschutzerklärung
Drei Dinge, drei Antworten: diese Webseite, die App und der Sync-Server. Die Webseite misst nur mit deiner Einwilligung. Die App sendet uns nichts außer einer abschaltbaren Update-Anfrage. Und den Sync-Server betreibst du selbst — wir sehen von ihm nichts.
Wer verantwortlich ist
Verantwortlich für die Webseite tessera.softwelop.com und für die Veröffentlichung der App ist softwelop. Name, Anschrift und Kontaktdaten stehen im Impressum. Fragen zum Datenschutz gehen an die dort genannte Adresse.
Für einen selbst betriebenen Sync-Server ist verantwortlich, wer ihn betreibt — also du oder deine Organisation, nicht softwelop. Mehr dazu unten.
1. Die Webseite
Server-Protokolle
Beim Aufruf jeder Seite und jeder Datei — auch beim Herunterladen eines Pakets — speichert der Webserver automatisch:
- IP-Adresse des anfragenden Geräts,
- Datum und Uhrzeit,
- aufgerufene Adresse, Statuscode und übertragene Datenmenge,
- die zuvor besuchte Seite (Referrer), sofern der Browser sie sendet,
- Browser und Betriebssystem, wie der Browser sie angibt.
Das braucht es, um die Seite auszuliefern, Fehler zu finden und Angriffe abzuwehren. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Protokolle werden nicht mit anderen Daten zusammengeführt und nach spätestens 14 Tagen gelöscht, sofern kein Sicherheitsvorfall eine längere Aufbewahrung erfordert. Die Seite liegt bei einem Webhoster, der sie in unserem Auftrag betreibt (Art. 28 DSGVO).
Was im Browser gespeichert wird
Ohne Einwilligung legt die Seite keine Cookies an. Im lokalen Speicher
des Browsers (localStorage) liegen höchstens zwei
Einträge, die nie an einen Server gehen:
tessera-theme— ob du das helle oder dunkle Farbschema gewählt hast,tessera-auswahl— deine Entscheidung im Einwilligungsdialog und wann du sie getroffen hast.
Beide sind für eine Funktion nötig, die du selbst anforderst, und brauchen deshalb keine Einwilligung (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Du kannst sie jederzeit über die Einstellungen deines Browsers löschen.
Einwilligung
Beim ersten Besuch fragt die Seite, ob sie den Google Tag Manager laden darf. Bis du „Alle akzeptieren“ wählst, geht keine Anfrage an Google. Wählst du „Ablehnen“, bleibt es dabei.
Die Einwilligung ist freiwillig und lässt sich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen: über hier oder im Fuß jeder Seite. Beim Widerruf entfernt die Seite die Google-Cookies, die sie erreichen kann, und lädt neu.
Google Tag Manager und Google Analytics
Mit deiner Einwilligung setzen wir den Google Tag Manager ein. Anbieter ist die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland („Google“). Der Tag Manager selbst wertet nichts aus; er lädt die Messwerkzeuge, die wir darin eingerichtet haben. Das ist Google Analytics 4.
Wir wollen damit verstehen, welche Seiten gelesen werden, woher Besucher kommen und wo die Dokumentation nicht weiterhilft. Dabei verarbeitet Google:
- die IP-Adresse (Google Analytics 4 speichert sie nach eigener Aussage nicht dauerhaft),
- aufgerufene Seiten, Verweildauer, Klicks und Downloads,
- Herkunft des Besuchs (Referrer, Kampagnenparameter),
- Gerätetyp, Browser, Betriebssystem, Bildschirmgröße, Sprache und ungefähren Standort,
- eine zufällige Kennung in Cookies (
_ga,_ga_*), die einen Browser über mehrere Besuche wiedererkennt.
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Die Cookies von Google Analytics laufen nach höchstens 14 Monaten ab; die Ereignisdaten bewahrt Google für 14 Monate auf. Google-Signale und Werbefunktionen sind nicht eingeschaltet. Mit Google besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Dabei können Daten an die Google LLC in die USA übertragen werden. Die Google LLC ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; für diese Übermittlung gilt der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO). Näheres steht in der Datenschutzerklärung von Google unter policies.google.com/privacy.
Werbeblocker und Brave unterbinden den Tag Manager meist ganz. Die Seite funktioniert dann trotzdem vollständig — es wird nur nichts gemessen.
2. Die App
tessera kommt ohne Konto bei uns, ohne Telemetrie, ohne Absturzberichte und ohne Werbung. Die App enthält keinen Code, der Nutzungsdaten an softwelop oder Dritte schickt.
Was auf deinem Gerät bleibt
Hosts, Snippets, Schlüssel, Einstellungen und bekannte Hostschlüssel liegen in einer lokalen Datenbank auf dem Gerät, Geheimnisse im Secure Storage des Betriebssystems. Auf Android und iOS ist die Datenbank von der automatischen Sicherung und der Geräteübertragung ausgenommen, damit der Klartext nicht in einem Cloud-Backup landet. Wir haben auf nichts davon Zugriff.
Verbindungen, die du aufbaust
SSH-, SFTP- und Remote-Desktop-Verbindungen gehen direkt von deinem Gerät zu den Hosts, die du einträgst. Sie laufen nicht über uns. Was die Gegenstelle dabei protokolliert, bestimmt deren Betreiber.
Update-Prüfung
Die Fassungen für Windows, Linux und Android sehen beim Start und höchstens
einmal am Tag unter
gettessera.de/downloads/latest.json nach, ob es
eine neue Version gibt. Die Anfrage enthält keine Kennung und keine
Angaben zum Gerät; im Protokoll des Webservers landet sie wie jeder
andere Seitenaufruf, also mit IP-Adresse und Zeitpunkt
(siehe oben). Rechtsgrundlage ist unser
berechtigtes Interesse, Sicherheitsupdates zuverlässig auszuliefern
(Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Abschalten lässt sich die Prüfung in den
Einstellungen unter „Nach Updates sehen“. Ein Update installiert die
App nur auf Knopfdruck.
3. Der Sync-Server
softwelop betreibt keinen Sync-Server für andere. Wer Geräte abgleichen will, installiert den Server selbst. Verantwortlicher für die Daten darauf ist deshalb, wer ihn betreibt — und wer ihn für andere betreibt, braucht dafür eine eigene Datenschutzerklärung. Was folgt, beschreibt, welche Daten der Server überhaupt bekommen kann; es ist die Grundlage dafür.
Was der Server speichert
- Ciphertext. Jeder Datensatz wird auf dem Gerät verschlüsselt; der Server kann ihn nicht öffnen. Hostnamen, Benutzernamen, Passwörter und private Schlüssel erreichen ihn nie im Klartext.
- Metadaten für den Abgleich: Kennung, Typ, Schlüsselepoche, logische Uhr, Sequenznummer und Zeitstempel je Datensatz.
- Geräte: öffentliche Geräteschlüssel, der Name, den du einem Gerät gibst, und wann es sich zuletzt gemeldet hat.
- Konto: eine zufällige Kontokennung. Keine E-Mail-Adresse, kein Name, kein Passwort.
Was der Server protokolliert
Das Protokoll enthält je Anfrage Methode, Pfad ohne Parameter und die IP-Adresse. Kopfzeilen, Anfrageinhalte und Tokens tauchen nie darin auf. Die IP-Adresse dient außerdem dazu, die Zahl der Anfragen je Absender zu begrenzen; dafür wird sie nur im Arbeitsspeicher gehalten. Wie lange das Protokoll aufbewahrt wird, legt der Betreiber fest. Einzelheiten stehen unter Sicherheitsmodell und Betrieb und Wartung.
Deine Rechte
Gegenüber dem jeweils Verantwortlichen hast du das Recht auf
- Auskunft über die gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO) und Löschung (Art. 17 DSGVO),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO),
- Widerspruch gegen eine Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO),
- Widerruf einer Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), etwa bei der Behörde deines Wohnorts oder der, die für softwelop zuständig ist.
Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder ein Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Du bist nicht verpflichtet, uns Daten bereitzustellen; ohne Einwilligung wird lediglich nicht gemessen.
Stand: 14. September 2026